KriTheCo Krisenintervention-Therapie-Coaching, Praxis für Psychotherapie, Heilpraktiker, Alexander, Weindl
KriTheCo - Vorstellung von Alexander Weindl HP-Psy
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Das Leben wird vorwärts gelebt

und rückwärts verstanden.

Vita

Alexander Weindl wurde 1974 in Vilsbiburg als Sohn eines Geschäftsmannes geboren. Aufgewachsen ist er im Wallfahrtsort Altötting, "Im Herzen Bayerns" wie es von Papst Benedikt dem XVI genannt wird. Dort lebt und wirkt er auch. Er ist stolzer Vater von zwei Töchtern. Nach der mittleren Reife erlernte er den Beruf des Möbelschreiners und machte nach seinem Zivildienst im Rettungsdienst eine Ausbildung zum Rettungsassistenten für Notfallmedizin und Einsatztaktik, da er früh bemerkte, dass er im väterlichen Betrieb nicht seine wahre Erfüllung finden wird.

Den Beruf des Rettungsassistenten, der sicherlich eine Berufung darstellt, übt Alexander seit 1995 bis heute aus. Rückblickend auf seine langjährige berufliche Tätigkeit als Rettungsassistent sieht er sich seit jeher als ein Teil des Gesundheitssystems. So erreichte er über viele Jahre einen breit gestreuten Einblick in die verschiedensten Bereiche unterschiedlichster Gesellschaftsschichten und deren individuellen Bedürfnisse, ohne dabei je die Grundsätze der Menschlichkeit aus den Augen zu verlieren. Er wurde immer wieder, beruflich, wie auch privat, mit Lebenskrisen, Krankheit, Tod und Sterben sowie Traumatisierungen konfrontiert, was im Wesentlichen zu seiner persönlichen Entwicklung und Reifung beitrug. Letztendlich blieb auch Alexander selbst nicht verschont, was ihm 2007 den Anstoß gab, aus einer eigenen Lebenskrise heraus grundsätzliches in seinem Leben zu verändern. Diese Chance ergriff Alexander bereitwillig und nutzte sie mit Erfolg.

Um sein Wissen und seine Erfahrungen auf einer fundierten Grundlage zum Tragen bringen zu können, begann Alexander 2010, neben der Ausübung seines Berufes im Rettungsdienst, eine praxisorientierte Ausbildung zum humanistischen Gesprächspsychotherapeuten (nach Carl Rogers) und Integralem Coach. Bei Integrio – Christopher Ofenstein in München erlernte er die nötigen praktischen und theoretischen Fertigkeiten. Er legte am 16.11.2011 die letzte Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie vor dem Gesundheitsamt in München mit Erfolg ab und es wurde Ihm die eingeschränkte Heilerlaubnis auf dem Gebiet der Psychotherapie ohne Bestallung auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes erteilt. Somit konnte Alexander das Fundament seiner jetzigen und auch zukünftigen Tätigkeit errichten um darauf weiter aufzubauen.

Nachdem die Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie in den Privaträumen seinen Anfang fand, gelang dem jungen Therapeuten im November 2013 ein weiterer Entwicklungsschritt. Es konnte der Umzug in eigene Praxisräume umgesetzt werden, wodurch sich neue Möglichkeiten eröffneten und der Raum für weitere Ideen und Projekte entstand. Ziel seiner Praxis ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen, oder auch bei schon länger bestehenden Leidenszuständen, kurativ, palliativ und präventiv zu begleiten und dabei deren eigene Entfaltung, beziehungsweise die Weiterentwicklung der Persönlichkeit zu fördern. Besonderen Wert legt Alexander bei seiner Tätigkeit darauf, die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen zu berücksichtigen und in den Behandlungsprozess mit zu integrieren. Zum Einsatz kommen dabei modernste tiefenpsychologische wie traumatherapeutische Behandlungsmethoden, die mitunter erst kürzlich entwickelt wurden.

Aufgrund seiner langen beruflichen Erfahrung im Rettungsdienst, ist die Krisenintervention ein fester und Ihm gut vertrauter Bestandteil seines Wirkens. Weiter beschäftigt er sich mit dem Thema Kommunikation, insbesondere mit gewaltfreier Kommunikation (GFK nach Marshall B. Rosenberg) und kunsttherapeutischen Interventionstechniken. Da ihm das Vermitteln von Wissen wichtig ist und Freude bereitet, begann er als freiberuflicher Dozent in der Erwachsenenbildung tätig zu werden und unterrichtet seit 2012 an der Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Burghausen.

Philosophie

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass eine Sache gut ausgeht, Hoffnung ist vielmehr die Gewissheit, dass eine Sache Sinn macht, ganz egal wie sie ausgeht. Hoffnung bedeutet für mich die Fähigkeit zu besitzen, für das Gelingen einer Sache zu arbeiten.

Ebenso wie der Zucker im Tee, kann Hoffnung, auch wenn sie noch so klein ist, doch alles versüßen und Traurigkeit verschwinden lassen. Hoffnung bedeutet "hüpfen", "zappeln", "vor Erwartung unruhig springen". Hoffnung bezeichnet eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. Gleichzeitig kann auch das Wissen darüber, dass es manchmal vielleicht sogar besser ist, die Hoffnung aufzugeben die Chance eröffnen, sich einer unveränderlichen Situation zu stellen und sich mit dieser zu arrangieren um einen Weg zu finden, um damit leben zu können. All das kann Heilung sein und neue Hoffnung spenden.

Unter dem Aspekt der Hoffnung biete ich mich als Therapeut an, mit meiner ganzen Zuversichtlichkeit, meiner positiven innerlichen Ausrichtung und all meiner Kompetenz sowie meinem Wissen und meiner Erfahrung,  mich an Ihre Seite zu stellen, um ihnen stellvertretend das zu geben, darauf hinzuweisen, das zu ergänzen, was Ihnen in diesem Moment so sehr fehlt. Sie dabei zu unterstüzen, Ihre eigenen Fähigkeiten zu fördern und zu entdecken, auch wenn Ihnen diese noch so tief verschüttet oder unerreichbar scheinen. Widersprüche, Zwiespälte, verzerrte Vorstellungsbilder wieder zu einem ganzen Bild zusammenführen und diese in ihrer Gesamtheit zu integrieren.

Persönlich

 

Nachdem ich immer der Meinung war nicht malen zu können, ist mein erstes Bild ganz gut geworden. Was dabei im darauffolgenden Prozess zu Tage kam, war eine wunderbare Erfahrung für mich, die mich auch heute noch immer wieder begleitet.

Ausserhalb meiner therapeutischen Tätigkeit die Seele anderer Menschen zu pflegen, worin ich meine Lebensaufgabe sehe, gibt es selbstverständlich noch persönliche Interessen in meinem Leben. So kümmere ich mich auch um den Erhalt meiner eigenen Gesundheit. Ich verbringe gerne Zeit in der Natur und in den Bergen, finde Ausgleich beim Kochen und Lesen und unternehme Spaziergänge und Wanderungen. Ganz besonders wichtig und ein fester Bestandteil meines Alltags ist das Schreiben geworden. Dies verwirkliche ich mir in Form eines Tagebuches und freue mich schon darauf, herauszufinden ob es irgendwann für ein Buch oder auch mehrere taugen mag, denn ich schreibe viel. Auch geniessen gehört zu meinen Leidenschaften. Gutes Essen, am liebsten in Gesellschaft von Freunden und eine gute Unterhaltung dabei. So treibt es mich, vor allem in den warmen Monaten, gut und gerne in den einen oder anderen Biergarten. Verstand und Denken - Gehirnforschung und alles was sich damit verbindet ist mir auch ganz wichtig und somit sehe ich dies als sportliche Aufgabe, komme ihr so oft wie möglich nach und freue mich über jede neue Erkenntnis, die sich mir dadurch offenbart. Frei nach dem Motto meiner Tochter - lege ich gerne Dinge in meine "Schildkrötenschachtel" und warte darauf, dass eine Bingokugel dabei herauskommt.

Dank

Meiner Therapeutin Fr. Dr. Decker möchte ich danken, die mich immer wieder motiviert hat. Ebenso meinen Lehrtherapeuten Christopher Ofenstein und Silvia Grimm und den Ausbilderinnen und Ausbildern von Integrio in München, sowie unserer wunderbaren Ausbildungsgruppe welche ich an dieser Stelle erwähnen möchte und für deren Geduld Danke. Miteinander konnten Fundamente geschaffen werden.

Ich danke auch allen, die mich während der Ausbildung unterstützt haben. Ob bewusst, oder auch unbewusst und mir diese durch ihre tatkräftige Hilfe ermöglicht haben. Aber auch Ihnen, meinen Klienten, möchte ich für das entgegengebrachte Vertrauen und Ihr Interesse an mir und meiner Arbeit danken und freue mich darauf, sie in meiner Praxis willkommen zu heissen.